Heute im Kino in der Reitschule

Kino in der Reitschule kino-infos at reitschule.ch
Don Sep 16 17:04:45 CEST 2010



Diese Woche im Kino in der Reitschule
	 




Tatort Reitschule 

Donnerstag, 16. September, 19.00 Uhr
«Mörder auf Amrum»



Tatort Reitschule zeigt den bis zur letzten Minute spannenden Kriminalfilm des Schweizer Regiesseurs Markus Imboden (ausgezeichnet mit dem A. Grimme Preis, dem Hamburger Krimipreis und dem Produzentenpreis Filmfest Hamburg). 

19.30 Film ab: Der junge Polizeimeister Helge Vogt war im Urlaub in Berlin und kommt zurück auf seine Heimatinsel Amrum. Alles ist wie immer, die Zeit scheint still zu stehen: Ruhiges Polizeirevier, Dorfkneipe, kleine Liebelei mit der Wirtstochter Lona, nix los, beschauliche Provinz eben. Da öffnet sich die Reviertür und vor Helge und seinem Vorgesetzten Heinz steht eine blutüberströmte BKA-Beamtin… 

21.00 zu Gast bei «Tatort Reitschule»: Markus Imboden, Regisseur und Drehbuchautor (www.markusimboden.com), zweifacher Preisträger Adolf-Grimme Preis, Regie u.v.a. von «Bella Block», «Tatort», «Hunger auf Leben» und «Katzendiebe», Mitte September beginnen die Dreharbeiten zum Kinofilm «der Verdingbub» im Emmental. 
Wie entsteht ein «Tatort»? Was fasziniert den Regisseur am Genre des Kriminalfilms? Was sind seine Anforderungen an die Schauspieler, die Drehorte – was ist Realität, was Fiktion? Wieviel Einfluss hat der Regisseur auf das Drehbuch? 
Markus Imboden erzählt über seine früheren Regie-Erfahrungen und seine aktuellen Arbeiten zum neuen Schweizer Tatort, der voraussichtlich Anfang 2011 ausgestrahlt wird und steht für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. 
Moderation: Elio Pellin 

Eintritt frei, Kollekte – ab 19.00 Uhr Barbetrieb mit kleinem Imbiss 




Film & Musik
in der Grossen Halle

Freitag, 17. September, 20.30 Uhr
Harakiri
Fritz Lang, 1919
Komposition und musikalische Live-Begleitung mit Piano; Marco Dalpane, Bologna 

 

Lang fährte 1919 bei fünf Filmen Regie und arbeitete an sechs weiteren Drehbüchern mit. Pommer und sein Babelsberg-Vorläufer Decla hatten «Madame Butterfly» in Planung, doch der ursprüngliche Regisseur geriet in Verzug. Also bekam der Erstlingsregisseur Lang, der eben in Hagenbecks Tierpark in Hamburg zwei Teile des Abenteuerstoffs «Die Spinnen» mit Lil Dagover drehte, die Chance, die exotische Tragödie «Harakiri» zu inszenieren. 

http://www.marcodalpane.com
Eintritt: sFr. 25.- (regulär)   20.- (ermässigt) 




Samstag, 18. September, 16.00 Uhr
Die Kleinen Strolche
Film: Die Kleinen Strolche – The Little Rascals von Hal Roach 4 Stummfilmepisoden aus den Jahren 1923 – 1927: Big Business – Der Schönheitssalon / The Champeen – der Boxkampf Ten Years Old – die Geburtstagstorte / The Big Town – Das grosse Abenteuer Komposition Filmmusik (Uraufführung): Leo Dick 

 

Die gewitzte Kinderbande der Kleinen Strolche aus der amerikanischen Serie der Stummfilmzeit ist durch ihre fantastischen und haarsträubenden Abenteuer bekannt geworden. Um diese Helden der 20er Jahre wieder aufleben zu lassen, lädt ein begeisterter Filmkenner zur grossen Reprise in sein schmuckes Kino. Dazu hat er eigens eine gefeierte Künstlerin engagiert, die dem Klavier die Musik zu den Kurzfilmen entlocken soll. Doch die Idee entwickelt sich auf allen Saiten nicht ganz so, wie ursprünglich geplant… 

sFr. 10.- (u16)   sFr 25.- (regulär)   sFr 20.- (ermässigt) 




Samstag, 18. September, 20.30 Uhr
The General
Buster Keaton und Musica nel Buio, Bologna 

 

«The General» basiert entfernt auf einem Vorfall während des Sezessionskriegs, der Entführung einer Lok namens «The General». Am 12. April 1862 gelang es einem Trupp Nordstaaten-Soldaten unter dem Geheimagenten James J. Andrews einen Zug der Konföderierten zu stehlen. Geplant war, nach Norden zu fahren und hinter sich die Gleise, Signale und Brücken zu zerstören. Die Entführer kamen etliche Kilometer weit. Obwohl sie unterwegs Hindernisse auftürmten und Telegraphenleitungen kappten, um ihre Verfolger abzuschütteln, wurden sie gestellt, gefangen genommen, gefoltert. Acht von ihnen bezahlten die Entführung des »Generals« mit dem Leben, einige konnten aus dem Gefängnis fliehen, andere wurden später ausgetauscht.

Clyde Bruckman, ein Autor, Gag-Schreiber und Regisseur, entdeckte für Keaton die Story, und der war sofort begeistert von der Idee, sie zu verfilmen. Bei den Recherchen ergab sich sogar, dass »Der General« in einem Museum die Zeitläufe überdauert hatte. Die Begeisterung des Staates Texas, dem Hollywood-Star die Maschine für die Dreharbeiten zu überlassen, erlosch sehr rasch, als klar wurde, Keaton wolle ein Komödie drehen. So wurden andere Lokomotiven für den Film hergerüstet.

MusikerInnen vom Stummfilm-Ensemble Bologna, Musica nel buio Marco Zanardi, clarinetto / Francesca Aste, synth / Pierangelo Galantino, contrabbasso / Claudio Trotta, batteria / Marco Dalpane, pianoforte e compositore und fünf Gastmusiker begleiten Buster Keaton Filme. Die Figur Buster Keaton hält nie an um zu überlegen, sondern entwickelt eine hartnäckige und experimentelle Handlungsweise. Daher arbeitet unsere Musik zu seinen Filmen mit rhythmischen Kontrasten, Pausen, raschen Beschleunigungen, Unterbrechungen, eigenwilligen Elaboraten und Brüchen. 




Sonntag, 19. September, 20.00 Uhr
SMS from Shangri-La
Ein Dokumentarfilm von Dieter Fahrer und Lisa Röösli

 

«Das Bruttosozialglück ist wichtiger als das Bruttosozialprodukt», sagt der König von Bhutan. Doch lässt sich das Glück per Dekret verordnen? Wir begleiten sieben Schweizer Musiker in das Bergland im Himalaja. Zwischen den Konzerten begegnen wir Menschen im Alltag und erfahren ganz nebenbei, was sie glücklich macht. Und wir, können wir das Glück im Anderswo finden? Liegt darin vielleicht die Chance der Globalisierung – dass es das Anderswo nicht mehr gibt? Alles ist hier und jetzt, und per SMS ist das Ferne immer nah… 

Die Musik 
Wege Wüthrich, der musikalische Leiter des Bhutan-Projekts, hat in der „Familienkapelle“ Klarinette gespielt. So kam er schon als Kind mit der Volksmusik in Berührung, hat an manch einer „Stubete“ aufgespielt, hat so schon früh erlebt, dass sich Musik nicht erfüllt in Notation, sondern im Spielen und Hören, im Tanzen und im Zusammensein. Vielleicht gründet darin der Impuls, der ihn später zum Blues und zum Jazz führte, einer Musik, die aus einem unmittelbaren Bedürfnis heraus gewachsen ist und nur wenig mit Notenblättern zu tun hat. 






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