Ab heute im Kino in der Reitschule & der Grossen Halle

Kino in der Reitschule kino-infos at reitschule.ch
Do Sep 15 14:06:20 CEST 2011



Ab heute in der Grossen Halle
	 
 	

Film & Musik

Was 1992 mit einzelnen Aufführungen von Stummfilmklassikern im Hof der Reitschule begann, hat sich zu einer Reihe mit Festivalcharakter entwickelt. Jetzt heisst es ‹Film&Musik›. Vom 1.–17. September 2011 präsentieren das Kino in der Reitschule und der Trägerverein Grosse Halle an sieben Vorführungen Filme mit zeitgenössischer Live-Musik. Ein Vergnügen sowohl für die Augen als auch für die Ohren. Das diesjährige Programm ist der Vielfalt akustischer Herangehensweisen an ganz verschiedene Filme gewidmet.




Freitag, 15.09.011, 20.30 Uhr 
Vengo
Tony Gatlif, («GADJO DiLO», 1997) Frankreich/Spanien 2000, SP-DF, 35MM, 89 Minuten. Die Musiker Mariano Martiín und Amir John Haddad spielen vor und nach dem Film kompositionen aus Flamenco und orientalischen Klängen. 




Film 
Der französisch-algerische Regisseur Tony Gatlif («GadjoDilo», 1997) hat mit «Vengo» einen Film inszeniert, in dem die Musik des Flamenco den Mittelpunkt bildet. So drückt der Film die Gefühle des Menschen akustisch aus – und auch visuell. Die Hauptfigur in «Vengo», der andalusische Roma Caco (der bekannte spanische Flamenco-Tänzer Antonio Canales), trauert um seine verstorbene Tochter. Seinen Kummer ertränkt er in den Festen seiner Familie, den Frauen – und im Flamenco. Gleichzeitig sehnt sich die Familie Caravaca nach Blutrache an Cacos Clan: Cacos Bruder Mario tötete einst ein Familienmitglied der Caravaca und flüchtete nach Marokko. Nun sieht Caco seinen behinderten Neffen Diego (Orestes Villasan Rodriguez) unmittelbar bedroht. 

Musik 
Komposition und musikalische Live-Begleitung mit Mariano Martín (Flamencogitarre) und Amir John Haddad (Flamencogitarre und Oud). Die beiden Musiker stimmen mit ihren mitreissenden Kompositionen aus Flamenco und orientalischen Klängen ein auf den Film «Vengo» von Tony Gatlif, worin Caco (Antonio Canales) nicht über den Tod seiner Tochter hinwegkommt. Der Flamenco, rauschende Feste und Frauen lassen ihn den Schmerz jeweils für kurze Zeit vergessen. 

Eintritt Fr. 25.--/20.-- 





Samstag, 16.09.011, 20.30 Uhr 
Inferno
F. Bertolini, A. Padovan, G. de Liguoro, Italien 1911, stumm/e 35mm, 68 Minuten. 
Musikalische Begleitung von Marco Dalpane, Bologna 




Film
«DANTES INFERNO»: Ein frühes Meisterwerk der Filmgeschichte und gleichzeitig der erste «abendfüllende» italienische Spielfilm überhaupt! «Inferno» ist Dantes fantastische Reise in eine filmische Hölle. Begleitet vom römischen Dichter Vergil reist der Dichter Dante im Jahr 1300 vorbei an Höllenhunden, Dämonen, geschundenen Seelen, Echsenmenschen und vielen weiteren furchtbaren Wesen durch das Inferno (die Hölle) und das Fegefeuer, bis er schliesslich auf den riesigen Luzifer persönlich trifft ...! Inspiriert von den schön-schrecklichen Bildern des Malers Gustav Dore und basierend auf «Die Göttliche Komödie» von Dante Alighieri (entstanden ca. 1307–1327) schuf Regisseur Giuseppe de Liguoro einen Meilenstein der phantastischen Kinounterhaltung. In fantasievollen, auch heute noch beeindruckenden Bildern und mit überraschenden, für die damalige Zeit sensationellen Spezialeffekten, entstand in gut drei Jahren Produktionszeit dieses ambitionierte Grossprojekt mit 150 beteiligten Personen. Der Film war ein Blockbuster seiner Zeit und spielte allein in den USA zwei Millionen Dollar ein. 

Musik 
Komposition und musikalische Live Begleitung mit Piano; Marco Dalpane, Bologna. Da die Originalpartitur der ehemaligen musikalischen Begleitung verloren ging, zeigen wir den restaurierten Film «Inferno» mit der Komposition für Klavier von Marco Dalpane. 

Eintritt Fr.25.--/20.-- 





Donnerstag, 17.09.011, 20.00 Uhr 
Neighbors
Buster Keaton, USA 1920, stumm/e, 35mm, 16 Minuten
Go West
Buster Keaton, USA 1925, stumm/e, 35mm, 69 Minuten 
Beide Filme mit musikalischer Begleitung des Stummfilm-Ensemble, Musica nel Buio, Bologna. 




Filme 
«Neighbors» ist eine «Romeo-und-Julia»-Geschichte mit Happyend: Beide Eltern sind gegen die Verbindung der Liebenden. Der Familienstreit endet vor dem Gericht, wo Buster und seine Freundin zur Heirat verurteilt werden. «Go West» ist eine Stummfilmkomödie aus dem Jahr 1925. In der Westernparodie greift Keaton auch Motive von Chaplins Filmen auf. Keaton entwickelte die Geschichte gemeinsam mit Lex Neal und liess das Szenario von Raymond Cannon verfassen. Charles Chaplins The Gold Rush lief gerade in den Kinos an. Go West wurde nicht nur eine Westernparodie, sondern Keatons Antwort auf Chaplins Komödienstil: Der Vagabund Friendless ist Keatons Version von Chaplins Tramp-Figur, und die sanftäugige Schöne, die in Chaplins Filmen Objekt der Liebe und Sehnsucht ist, ist bei Keaton eine Kuh mit Namen Brown Eyes. Brown Eyes wurde von Keaton selbst  für die Filmarbeit trainiert: «Ich hatte nie ein anhänglicheres oder folgsameres Tier. [...] Es gab nur dann Schwierigkeiten, wenn ich mich hinsetzte und sie auf meinen Schoss wollte.» Jedoch wurde die Produktion etwa zwei Wochen lang aufgehalten, als Brown Eyes in ihrer Brunftzeit auf keine Kommandos hören wollte. Quelle: Wikipedia 

Musik 
MusikerInnen des Stummfilm-Ensemble «Musicanelbuio» aus Bologna: Marco Zanardi, Klarinette; Francesca Aste, Synthesizer; Pierangelo Galantino, Kontrabass; Claudio Trotta, Schlagzeug; Marco Dalpane, Klavier. Einen Stummfilm zu vertonen ist keine leichte Aufgabe für einen Musiker – der Komponist Marco Dalpane meistert sie. Er pflegt diese Tradition mit moderner Sensibilität. Nach Ermanno Comuzio, Cineforum n. 461 

Eintritt Fr. 28.--/23.--








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